Donnerstag, 27. Februar 2020

Corona Karlsruhe wurde schon mal geübt?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat schon im Jahre 2007 eine Übung zu diesem Themenbereich abgehalten.
LÜKEX 2007 "Influenza-Pandemie" [LänderÜbergreifende Krisenmanagementübung (EXercise) ]
Es war damals eine Stabsrahmenübung, die die föderalistische Staatssysteme einbinden sollte. 7. und 8. November fand sie statt.  Es war auch eine zivil-militärische Zusammenarbeit eingebunden. Damit sollte ein besserer effektiver Schutz erzielt werden. ( Quelle; Notfall- und KatastrophenParmazie Band 2 Seite 519 )
Baden-Württemberg hatte sich damals nicht daran beteiligt!! 3000 Personen haben an der Übung teilgenommen. SARS-CoVII
Hintergrund waren die Grippen; Spanische Grippe H1N1  1918, Asiatische Grippe H2N2 1957, Hong-Kong-Grippe H3N2 1968. In diese Übung wurde jetzt aber der Standard der WHO eingebunden, der 1999 verabschiedet wurde. Eine Erkrankungsrate von 30% diente damals als Planungsgrundlage. Dieses hat akute grosse und zeitweise nachhaltige massive Auswirkungen auf alle Versorgungsbereiche. Dies wird als Ausfallketten von Herrn Walter HAAS von RKI bezeichnet.
ZITAT: " totaler Aus-und Überlastung des öffentlichen und privaten Gesundheitswesen....".

Seit diesem Zeitpunkt waren alle Schwachstellen in unserer Vorsorge bekannt. Es stellt sich die Frage ob wir in den 13 Jahren uns weiter vorbereitet haben? Kann man sich überhaupt ausreichend vorbereiten? Es wird immer ein NEIN sein.
Aber Sparmassnahmen haben die Situation vielleicht noch verschlechtert? Alleine im Katastrophenschutz fehlen noch immer mehrere Hunderte Fahrzeuge. Die Bundeswehr hat alleine im letzten Jahren 1600 Neue bekommen. Und der Wehretat ist im über 10 Milliarde gestiegen. Alleine in Deutschland gibt es schon heute 30.000 Pflegekräfte zu wenig, wenn diese dann noch zum Teil erkranken? Dann fällt wieder ein Baustein in der Kette. SARS-CoVII

Fazit: Stay at Home ist noch immer die bessere Vorsorge nach der Handhygiene! Urlaub, Reisen und Veranstaltungen würde ich persönlich mal Abstand nehmen. Wie lange? Aus dem Bauch heraus mal 8 Wochen! Es könnten auch leicht mehr werden. Ich gebe es nur mal so an um eine komplette Umstellung der Gewohnheiten zu bedenken. Aber freute Euch, die Benzinpreise werden stark fallen.
SARS-CoVII

Montag, 24. Februar 2020

Corona-Virus in Karlsruhe, was tun?

Es ist eine schwierige Frage. Eigentlich sind die Stellen im Rathaus als Ansprechpartner für den Themenbereich Corona-Virus zuständig.  Nicht aber die 112 oder 110 !!!
Würde es mal über das Bürgertelefon probieren. Nummer ist 115!  Oder beim Hausarzt mal nachfragen.
Schön wäre es, wenn man die nächsten 3 Monate zu Hause bleiben könnte! Was sehr schwierig ist, da ConV19 mit der Grippewelle gleichzeitig bei uns Einzug hält. Was ist Grippe und was ist ConV19??
Es wäre gut möglich, dass gleichzeitig viele Menschen nicht der gewohnten Arbeit nachgehen können. Dieses führt dann zu weiteren Schwierigkeiten, die dann wieder neue erzeugen. Dominoeffekte werden wir gut zu spüren bekommen. Der normale Tagesablauf wird erheblich gestört sein. Kindergärten und Schulen werden über Wochen geschlossen bleiben etc. Es wird auch zeitlich betrachtet lange dauern, bis die erste Viruswelle durchs Ländle gezogen ist. Eine zweite wird dann noch folgen...
Vieles was man jetzt schon hört, ist sehr zweifelhaft, wenn nicht sogar FAKE.

Ein paar Eigenschaften sind bis jetzt ziemlich sicher hinterlegt;
- Ansteckung erfolgt recht schnell
- Inkubationszeit kann größer 14 Tage sein
- es können kaum Symptome  spürbar sein
- bei schwerer Symptomatik kann die Genesungsphase bis zu 6 Wochen dauern, und man bleibt voraussichtlich ansteckend
- Lugenendzündungsproblematik beim Ausbruch



Damit ist dieser Virus neu für uns den Privatmann. Dennoch ist ein Schutz "das Hände waschen!" So einfach wie es auch klingt, so wirksam kann es bei der Unterbindung der Keime sein. Schön wäre es, wenn man mehr Möglichkeiten im öffentlichen Raum dafür hätte. Leider wird diese gerade jetzt noch nicht ermöglicht. Hier sehe ich schon jetzt den Fehler, dass damit die Resilienz in der Bevölkerung gestärkt werden könnte. "STAY AT HOME!" so wird im Verdachtsfall gehandelt. Nur was ist eine Grippe und was ist dieser neue Virus?! Die meisten Ärzte werde dieser Fragestellung Heute, Morgen und auch noch Übermorgen nicht nachgehen. Damit ist viel Zeit vertan. Es muss aber auch bezahlbar bleiben. Und hier kommen bald grosse Schwierigkeiten auf uns zu. Quarantäne auch wenn man noch gesund ist? Arbeitsausfall und damit kein Lohn, wer kommt dafür auf? Wir sehen in China wie es geregelt werden muss. Zentralbank muss ganz aktiv ins Geschehen eingreifen.