Ich hier wer dort?
Die Ausstattung der Feuerwehr in Karlsruhe, die sich in die Bereiche Berufs- und freiwillige Feuerwehr der Bevölkerung zur Hilfe bereit ist, ist mehr wie gut. Zwar sind viele der Gerätehäusern schon in die Jahre gekommen, aber durch die wenige Nutzung, was ein Glück ist, sind sie recht gut erhalten. Kann man dieses so überhaupt schreiben?
Jetzt mit all der Euphorie den Selbstschutz wieder mehr zu stärken, werde diese Häuser jetzt wieder in den Fokus gerückt. Im ersten Moment JA, aber es ist ein Wandel weg von Sty-At-Home, so ist meine Meinung dazu. In der heutigen Zeit, wo die Informationsflut zu unserem Alltag gehört, ist ein Wegbrechen dieser so einschneidend, dass es für viele schon als Katastrophe bedeutet. Die Suche nach dem Fehlenden soll jetzt in den Notfalltreffpunkten gestillt werden?
In Karlsruhe liegen fast alle Feuerwehrgerätehäuser noch stadtteilbezogen. Der Weg der Bevölkerung bei z.B. hin zu diesen ist machbar für gesundene erwachsene Menschen. Frage brauchen dies dann wirklich unsere Hilfe? Zum Glück ist dieser Einsatzfall in unserer Stadt noch nicht eingetreten, somit fehlt uns die Erfahrung und das Wissen mit welcher Fragestellung der Bürger dann dort vor der Tür stehen wird. Was für ein Anliegen oder Nöte treibt ihn dort hin? Somit bleibt die gesamte Planung noch eine reine Fixion? NEIN!
Wissenschaftliche Studien aus Krisengebieten zeigen ganz eindeutigen Faktoren, die ein Notfalltreffpunkt erfüllen sollte. Der Wichtigste ist der Schutzfaktor. Diese Bereiche sollen für die Menschen zugleich Schutz bieten. Dabei die der Bereich des Schutzes sehr weit gefasst. Leicht vorstellbar ist Schutz vor Umwelteinflüssen, wie Kälte, Hochwasser oder Unwettern. Absichtlich habe ich den Bereich Gewalt bzw. Kriminalität ausgespart. Dieses wird nie im Aufgabenbereich der Feuerwehr liegen. Aber dennoch wird das Tätigwerden auch von diesem geprägt sein. Wo ist dann der Selbstschutz für diese Häuser? Der Selbstschutz gibt hierfür keine Antwort, es liegt im Bereich der Selbsthilfe. Selbstschutz und Selbsthilfe sind nicht gleichbedeutend.
(Quelle: notfalltreffpunkte-bw.de )
Leider ist der Slogan; " Mein Anlaufpunkt im Notfall " etwas zu gut gewählt. Hilfe zur Selbsthilfe was dann in den Beschreibungen folgt ist der Hauptbestandteil des Treffpunktes. Früher hatte die Stadt Selbstschutzberater ausgebildet, die als Multiplikatoren eingesetzt werden sollte, hiervon sind wir noch weit entfernt.
Werde später Mal ein Fallbeispiel hier in diesem Blog darstellen um auch auf die Komplexität hinzuweisen.
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