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Donnerstag, 6. April 2023

Notfalltreffpunkte in Karlsruhe

 Nicht immer eine gute Lage?

Ja die Stadt Karlsruhe ist sehr bemüht jetzt schnell diese Treffpunkte im Falle eines Falles bereit stehen zu haben. Gerade der Stromausfall in Frühjahr 2023 im Bereich Ludwigshafen hat gezeigt, wie schnell eine Abweichung unseres Normalen eintreten kann. Gut wenn man schon vorweg sich etwas vorbereitet hat. Leider sind wir erst am Anfang eines langen Weges bis eine befriedigende Lösung aufgebaut bzw, installiert ist. Es ist natürlich immer auch eine Frage der finanziellen Mittel. "You get what you paid for" so würden die Amerikaner das Prinzip beschreiben.
Gelesen und mir meine Gedanken liegt folgende Information als Hintergrund
Rahmenempfehlung Notfalltreffpunkte; Vom 9. September 2022, - Az.: IM6-1402-40/3/4
Zitat." Zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sollen für solche Fälle in unseren Gemeinden Notfalltreffpunkte (NTP) eingerichtet werden, an die sich die Menschen bei entsprechenden Störungen der Stromversorgung hinwenden können und Hilfe sowie Auskunft erhalten. Die Notfalltreffpunkte können aber auch in anderen Lagen ein sinnvolles Angebot sein."
"standardisiertes Portfolio an Grund- und Hilfeleistungen" 
Hier ist aber der Punkt erreicht wo man sagen muss; Es sind alles Kann-Empfehlungen. 
Selbst die hier beschriebene Rechtslage würde ich persönlich so nicht sehen und damit hat der Bund für den Schutz der Bevölkerung im Rahmen des Grundgesetzen zu sorgen. Man sollte den Gemeinden nicht noch zusätzlich dieses so einfach als "Hausaufgabe" mitgeben. Jeder NFT kostet Geld, was viele Gemeinde in der heutigen Zeit nicht haben.
Im Kapitel 4.3 wird auf die Überforderung der Feuerwehren, Rettungsdienste und anderen BOS-Organisationen hingewiesen.
Zitat."Die Feuerwehren, die Polizei und die Hilfsorganisationen werden im beschriebenen Szenario stark eingebunden sein, so dass unmittelbare Unterstützung für den jeweiligen Notfalltreffpunkt nicht garantiert werden kann. Es ist zudem damit zu rechnen, dass jeder mit Notstrom versorgte oder im Inselbetrieb befindliche Standort von der Bevölkerung als sogenannte „Lichtinsel“2 wahrgenommen, von den Hilfesuchenden aufgesucht und damit in der Funktionalität eingeschränkt wird."

Was acht unsere Stadt? Sie will gerade an diesen Standorten diese Punkte einrichten. Oder verstehe ich das Konzept in Karlsruhe nicht richtig?  Aber man könnte sagen, dass die Gerätehäuser der Freiw. Feuerwehren in Karlsruhe sogenannte Keimzellen bilden?
Wir hatten diese Konzepte, wie schon mehrfach beschrieben in den 80zigern. Damals gab es noch eine eigenständiges Amt in Karlsruhe. Und die Bevölkerung wurde noch über Warnämter mit Warnungen versorgt.

Mittwoch, 29. März 2023

Notfalltreffpunkt in den Feuerwehrhäusern in Karlsruhe

 Ich hier wer dort?

Die Ausstattung der Feuerwehr in Karlsruhe, die sich in die Bereiche Berufs- und freiwillige Feuerwehr der Bevölkerung zur Hilfe bereit ist, ist mehr wie gut. Zwar sind viele der Gerätehäusern schon in die Jahre gekommen, aber durch die wenige Nutzung, was ein Glück ist, sind sie recht gut erhalten. Kann man dieses so überhaupt schreiben?
Jetzt mit all der Euphorie den Selbstschutz wieder mehr zu stärken, werde diese Häuser jetzt wieder in den Fokus gerückt. Im ersten Moment JA, aber es ist ein Wandel weg von Sty-At-Home, so ist meine Meinung dazu. In der heutigen Zeit, wo die Informationsflut zu unserem Alltag gehört, ist ein Wegbrechen dieser so einschneidend, dass es für viele schon als Katastrophe bedeutet. Die Suche nach dem Fehlenden soll jetzt in den Notfalltreffpunkten gestillt werden?

In Karlsruhe liegen fast alle Feuerwehrgerätehäuser noch stadtteilbezogen. Der Weg der Bevölkerung bei z.B. hin zu diesen ist machbar für gesundene erwachsene Menschen. Frage brauchen dies dann wirklich unsere Hilfe? Zum Glück ist dieser Einsatzfall in unserer Stadt noch nicht eingetreten, somit fehlt uns die Erfahrung und das Wissen mit welcher Fragestellung der Bürger dann dort vor der Tür stehen wird. Was für ein Anliegen oder Nöte treibt ihn dort hin? Somit bleibt die gesamte Planung noch eine reine Fixion? NEIN!

Wissenschaftliche Studien aus Krisengebieten zeigen ganz eindeutigen Faktoren, die ein Notfalltreffpunkt erfüllen sollte. Der Wichtigste ist der Schutzfaktor. Diese Bereiche sollen für die Menschen zugleich Schutz bieten. Dabei die der Bereich des Schutzes sehr weit gefasst. Leicht vorstellbar ist Schutz vor Umwelteinflüssen, wie Kälte, Hochwasser oder Unwettern. Absichtlich habe ich den Bereich Gewalt bzw. Kriminalität ausgespart. Dieses wird nie im Aufgabenbereich der Feuerwehr liegen. Aber dennoch wird das Tätigwerden auch von diesem geprägt sein. Wo ist dann der Selbstschutz für diese Häuser? Der Selbstschutz gibt hierfür keine Antwort, es liegt im Bereich der Selbsthilfe. Selbstschutz und Selbsthilfe sind nicht gleichbedeutend.

(Quelle: notfalltreffpunkte-bw.de )

Leider ist der Slogan; " Mein Anlaufpunkt im Notfall " etwas zu gut gewählt. Hilfe zur Selbsthilfe was dann in den Beschreibungen folgt ist der Hauptbestandteil des Treffpunktes. Früher hatte die Stadt Selbstschutzberater ausgebildet, die als Multiplikatoren eingesetzt werden sollte, hiervon sind wir noch weit entfernt.

Werde später Mal ein Fallbeispiel hier in diesem Blog darstellen um auch auf die Komplexität hinzuweisen.

#Zivilschutz

#Selbstschutz

#Noftfalltreffpunkt

#Karlsruhe