Neue Kommunikationswege im Notfall für Karlsruhe
Heute in einer Zeit wo Handy State of Art ist, kann man sich eine Notlage ohne dies kaum noch vorstellen. Ja es macht auch jede Art eines Notrufes sehr einfach, da heute die meisten Handys über eine GPS-Modul verfügen. Tolle Erfindung dieses GPS! Unsere europäisches System kostet nur die Milliarden die der Katastrophenschutz die letzten Jahrzehnte einsparen musste.
Als das Wort Wellfare Traffic herauskam war das Wort schon so weit mit Inhalt belegt, dass ein umsetzen oder eine Umdeutung in unseren Zivilschutz nicht sein sollte. Inhalt ist es die Form der Bevölkerungskommunikation, die durch den Beginn des CB-Funks in den 70zigern, sich entwickelt hat. Viele Abwandlungen von diesem finden wir noch immer Heute in der Bevölkerung. Nur diese hat das Wellenformat der 11m-Wlle verlassen und befindet sich heute in der Form IP/TCP-Format. Das letztere funktioniert nur, wenn die Infrastruktur in einer bestimmten Form immer vorhanden ist. Mit den letzten Jahren hat aber diese eine sehr hohen Standard erreicht, der im Notfall kaum haltbar ist.
Bild Quelle; Spiegel.de
Nur mit diesem Wegbrechen ist die Kommunikation nicht verschwunden, sondern sie sich sich neue Wege. Nostalgiewelle beginnt dann immer wieder beim alten CB-Funk auf 27 MHz. Hierbei spielen gerade die Fernfahrer eine grosse Rolle, da sie diesen Frequenzband noch immer sehr stark für ihren Wellfare Bereich nutzen. Somit werden noch Heute die Geräte in einer hohen Stückzahl für den europäischen Markt hergestellt. Der Nachteil besteht aber nicht in der Reichweite, sondern in der Bauform der Antennen, die für gute Sende - und Empfangsbedingungen recht gross sein muss. "Rubber Duck" ist für viele alte CB-Funknutzer noch Heute ein Begriff. Jeder wusste damals wer gemeint war, es bedurfte keinen staatlichen Eingriff bei der Namensvergabe. Die "Sprache" war der Rufname, da am Anfang nur Amplitudenmodulation bei eine Leistung von 0,5 Watt erlaubt war. Somit regional und eindeutig. Inhaltlich war der Sinn des "Babels", der immer mehr mit Fakten gefüllt wurde. Aus den Rapporten des Signal kamen immer mehr persönliches hinzu. Somit war der Wellfare Traffic geboren. Zur Erheiterung gab es immer mehr sprachliche Stilblüten, die eine weitere Eindeutigkeit des Frequenzbandes darstellte.
Heute stehen wir vor ganz neue Herausforderungen. Die Möglichkeiten für Funk, den jeder betreiben darf, sind sehr Vielfältig geworden, dass sich die einzelnen Nutzer auf den viele Frequenzen gar nicht vernetzen können. Nur jetzt staatlich eingreifen zu wollen ist eher kontraproduktiv? Wir haben erleben müssen wie anfällig das neue digitale Band des Behördenfunks geworden ist. Das Ahrtal hat die Fehler im System gut aufgezeigt. Fehlerfreie Systeme gibt es aber nie. Nur eine Vielfältigkeit gib eine gewisse Redundanz, die wir in Notfällen benötigen.
Inhaltlich ist Wellfare Traffic immer eine Bürgersprache und nie eine Behördensprache. So sollte es auch für die Zukunft bleiben. Damit bleibt die Offenheit, die zur Beurteilung auch von Notfalllagen notwendig ist. Nur in Zukunft wäre es wünschenswert, wenn Behörden mit mithören und ggf. "Meldungen" auffassen und eine Handlung veranlassen. Hierzu muss sich aber noch vieles diesem anpassen. Nur eine Bundesbehörde ist dafür nicht geeignet, da sonst die Bevölkerung sich auf Grund der Vielfältigkeit Frequenzen aussucht, deren "Überwachung" kaum möglich ist. Als Beispiel die Frequenz 27,555 MHz.