Die Fragestellung ist ab welchem Ereigniseintritt tritt eine Gefahr für meine Person ein.
Es fehlt an der Vorstellung wie sich eine harmloses Ereignis, wie z.B. ein Stromausfall sich auf mich ein den einzelnen Zeitphasen auswirken wird. Nach Minuten, Viertelstunden, Stunden oder sogar Tagen.
Alleine die Vorstellung ist äußerst komplex, so dass ich für mich nur eine Abschätzung vornehmen kann. Nicht mehr oder weniger.
Ereignisanalyse
"Die Ereignisanalyse verlangt, dass die Risiken zuerst einmal erkannt und in ihrer Wahrscheinlichkeit
abgeschätzt werden können. Es stehen folgende Fragen im Vordergrund: Was kann
schiefgehen? Auf welche Weise und wie häufig kann das passieren? Bei der Erfassung der Grunddaten
ist darauf zu achten, dass die Kombinationen von einzelnen Basis-Parametern viel häufiger
zu praxisnahen, und damit aussagekräftigen Größen führen.
Wirkungsanalyse
Effekte ?
Was sind mögliche Wirkungen
physikalisch (Druck, Hitze ..)
chemisch (Reaktionen ..)
physiologisch (Gifte ..)
ökologisch (Veränderungen ..)?
Konsequenzanalyse; Wer oder was ist betroffen?
Personen, Umwelt, Sachgüter"
Wei kann ich die Lage überblicken? es fehlt mir als erstes die richtigen Informationen. Gerade Karlsruhe baut wieder Sirenen auf, damit die Bevölkerung zeitnah gewarnt bzw. aufgefordert wird Radio einzuschalten um weitere Informationen zu erhalten. Alle anderen Handy-APP sind nur unzuverlässig, da man nicht sicher weiß, ob der nächste Handymast sie überhaupt überträgt.
Bei einem Stromausfall brauch ich alleine mehr als eine 1/4-Stunde um Informationen zu erhalten, wenn diese überhaupt schon vorhanden sind. Wenn diese noch in den Medien fehlen, so kann ich diese auch nicht erhalten, und gerate leicht in den Bereich der Spekulationen.
Flucht oder Bleiben?
Einfache aber klare Ergebnisanalyse - das Problem ist nur, dass viele mein Ergebnis auch herausbekommen. Und jetzt? In einer fremden Umgebung würde ich mich eher für die Flucht entscheiden. Zu Hause sieht es eher nach bleiben aus, wenn es für einen gewissen Zeitrahmen noch möglich wäre. Wie lange kann diese Umgebung welchen Schutz mir noch bieten und was ist wenn nicht mehr? Dann kommt die unkontrollierte Flucht oder die Evakuierung?
Der schlechtere Fall wäre dann wieder die Flucht.
Stay-at-Home wie lange die Aussage war, klingt gut und billig, aber nur dann wenn mein Standort amtlich ist.
Zum Beispiel ein Blackout über Tage im Winter. Defizit Wärme würde mich leicht aus dem Haus treiben. Selber diese zu erzeugten würde nur die Brandgefahr zu weit erhöhen.
Fazit:
Jedes Handeln meiner Person hat Konsequenzen, die mir bekannt sein sollte, wobei ich den zeitlichen Überblick nie haben werde. Neue Überlegungen je nach Informationslage führt zu neuem Handel meiner Person. Auch Fehlerhaftes sollte erkannt werden.
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